Schweissfrei leben

Hyperhidrose - Ursachen & Behandlung

Hyperhidrose ist eine häufig vorkommende und unangenehme Erkrankung, bei der es zu übermäßigem Schwitzen über das natürliche physiologische Maß hinaus kommt. Hyperhidrose befällt Millionen von Menschen jeden Geschlechts und Alters (ca. 2-3% der Bevölkerung) und kommt insbesondere in den Ausprägungen Achselschweiß, Schweissfüße, Schweisshände und Nachtschweiss vor. Hyperhydrose kann aber auch am Kopf, in der Leistengegend und anderen Körperbereichen auftreten.

Starkes Schwitzen / Hyperhidrose ist ein schwerwiegendes Gesundheitsproblem, das zu peinlichen Situationen, Vereinsamung, Unbehagen und emotionalen sowie finanziellen Schwierigkeiten führen kann.

Welche Probleme ruft Hyperhidrose hervor?

Wer unter Hyperhidrose und starkem Schwitzen leidet, hat mit dem Problem täglich zu tun. Betroffene verbringen Stunden damit, unangenehme Situationen zu vermeiden – sei es mit Umziehen, Frischmachen, Abwischen, Tücher oder Pads unter die Arme legen, Duschen oder dem Tragen von dunklen, ausladenden Kleidungsstücken.

Manche Hyperhidrose-Patienten bleiben aus Angst vor dem, was die Leute sagen oder denken könnten, einfach zuhause. Andere wiederum suchen sich eine Berufstätigkeit, bei der man nicht viel mit Leuten zu tun hat, Hände schütteln oder Präsentationen geben muss. Das Resultat solchen Verhaltens kann vermindertes Selbstbewusstsein, soziale Isolation und Depression sein.

Zusätzlich zu den psychologischen Problemen kann übermäßig starkes Schwitzen auch unangenehme Hautprobleme hervorrufen, wie Bakterien- oder Pilzbefall, Entzündungen und Mazeration (Aufweichung) der Haut. Von körperlichem Unbehagen bis hin zu emotionaler Anspannung, Scham und dem Stress, den Schweiß zu vertuschen – Hyperhidrose kann fast jeden Bereich des Lebens beeinflussen.

Was ist die Ursache von Hyperhidrosis?

Manche Hyperhidrose-Patienten haben Probleme damit, ein Lenkrad zu halten, Hände zu schütteln oder nachts durchzuschlafen. Wenn Hyperhidrose nicht behandelt wird, kann sogar das berufliche und soziale Leben des Betroffenen stark beeinträchtigt sein. Woher kommt aber eine Hyperhidrose?

Hyperhidrose kommt in den meisten Fällen bei sonst völlig gesunden Menschen vor, unabhängig von deren Stimmung oder vom Wetter, und ist das Resultat eines überaktiven sympathischen Nervensystems. Unter normalen Umständen sendet der Hypothalamus (zuständig für die Wärmeregulierung) im Gehirn sensorische Signale in die sympathischen Nerven.

Diese senden wiederum Signale an die Schweißdrüsen zur Produktion von Schweiß. Bei einer Hyperhidrose werden diese Signale von den Schweißdrüsen unvollständig aufgenommen und produzieren statt dessen unverhältnismäßig viele Mengen an Schweiß.

Weitere Ursachen von Hyperhidrose können sein:

  • Wechseljahre / Menopause
  • Zu niedriger Blutzuckerspiegel (Hypoglykamie)
  • Übergewicht & Fettleibigkeit
  • Hormonschwankungen
  • Medikamente (Psychopharmaka, Cortison, Beta-Blocker etc.)
  • Kreislaufstörungen
  • Psychische Probleme (Stress, emotionale Schwankungen etc.)
  • Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)

Die Behandlung von Hyperhidrose

Hyperhidrosis wird i.d.R. mit Antitranspiranten, Iontophorese, Medikamenten und/oder mit chirurgischen Eingriffen behandelt:

  • Antitranspirant: Diese speziellen Deos gegen Hyperhidrose werden normalerweise zuerst ausprobiert. Sie sind jederzeit ohne Rezept erhältlich und versprechen in vielen Fällen erfolgreiche Hilfe bei Hyperhidrose (hier finden Sie eine Liste guter Antitranspirante).
  • Iontophorese: Bei der Iontophorese wird die Hyperhidrose durch ein Gerät behandelt, welches mittels Leitungswasser Elektroimpulse durch die Haut sendet und somit das Schwitzen erheblich reduzieren kann.
  • Medikamente zum Einnehmen: Um die Schweißbildung zu reduzieren, können mild wirkende (rezeptfreie) pflanzliche Schwitzen-Medikamente angewendet werden, die aus Salbeiblättern-Trockenextrakt hergestellt werden - sie unterstützen das Zusammenziehen der Schweißdrüsen und mindern damit die Schweißbildung.
    Anticholinergika (rezeptpflichtig) sind in der Lage, starkes Schwitzen und die Symptome der Hyperhidrose einzudämmen, werden aber aufgrund ihrer Nebenwirkungen (trockener Mund, Schlaflosigkeit, verschwommener Blick etc.) weniger häufig verschrieben.
  • Botox: Wird insbesondere bei vermehrt auftretendem Achselschweiß angewendet.
  • Sympathektomie: Dieser chirurgische Eingriff wird speziell zur Behandlung von palmar hyperhidrosis (Schweißhänden) und plantar hyperhidrosis (Schweissfüßen) eingesetzt, wobei der sympathische Nerv durchtrennt oder abgeklemmt wird.

Hyperhidrose auf einen Blick

  • Hyperhidrose oder übermäßiges Schwitzen kommt bei sehr vielen Menschen vor, ca. 2-3% der Bevölkerung
  • Die Erkrankung kann schwer wiegende soziale und emotionale Probleme hervorrufen
  • Häufigste Arten der Hyperhidrose sind Achselschweiß, Nachtschweiß, Schweissfüße und Schweißhände
  • Hyperhidrose haben in der Regel Menschen, die ansonsten völlig gesund sind, und kommt bei Frauen und Männern jeden Alters vor. Vererbung spielt eine große Rolle
  • Die Behandlung einer Hyperhidrose beinhaltet Antitranspirante, Medikamente zum Einnehmen, Iontophorese, Botox und chirurgische Eingriffe (Sympathektomie).

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