Hilfe gegen Schweißhände

Schwitzen ist ein natürlicher Vorgang des Körpers um seine Temperatur zu regulieren und optimal zu funktionieren. Der menschliche Körper hat Millionen von Schweißdrüsen, wobei mehr als die Hälfte davon in den Händen zu finden sind. Wenn sich unser Körper anstrengt, sei es durch körperliche Aktivität, extreme Temperaturen oder Stress, geben die Schweißdrüsen eine Flüssigkeit ab, um den Körper wieder auf seine normale Temperatur zu bringen.

Schweißhände, wissenschaftlich palmar hyperhidrosis genannt, ist eine der am häufigsten vorkommenden Arten der Hyperhidrose, dem exzessiven Schwitzen. Wer unter starkem Schwitzen an den Händen leidet, hat oftmals Schwierigkeiten, Dinge des täglichen sozialen Lebens optimal durchzuführen. Alltägliche Aktivitäten wie das Benutzen des Computers, das Spielen eines Musikinstruments, das Öffnen einer Tür oder sogar das Fahrrad- oder Autofahren kann aufgrund des Handschweiß zum Problem werden.

In etwa 50% der Fälle von starken Schweißhänden ist die Ursache genetisch bedingt. Dies kann schon früh in der Kindheit beginnen und erreicht seinen Höhepunkt oftmals in der Pubertät bzw. im frühen Erwachsenenalter. Doch generell können Schweißhände in jedem Alter auftreten.

Die Internationale Hyperhidrose-Gesellschaft unterteilt die palmar hydrosis in vier Untergruppen: Gruppe eins besteht aus Patienten mit milder Ausprägung von Schweißhänden, wobei es zu keinen funktionalen oder sozialen Beeinträchtigungen kommt. Gruppe vier hat ein extremes Problem mit Schweißhänden, wobei der Schweiß regelrecht von den Händen tropft und dies zu erheblichen Beeinträchtigungen führt.

Schweißhände - Mögliche Ursachen

In der Vergangenheit wurden Schweißhände oftmals mit psychologischen Problemen in Verbindung gebracht, aber dieser Meinung schließen sich immer weniger Experten an. Zwar können psychologische Faktoren sicherlich das Schwitzen an den Händen verschlimmern – z.B. kann der Stress, den man durch unangemessenes Schwitzen verspürt, das Schwitzen noch verstärken – jedoch ist allgemein akzeptiert, dass die eigentliche Ursache der Schweißhände physiologischer Natur ist.

So ist die wahrscheinlichste Ursache von Handschweiß ein hyperaktives sympathisches Nervensystem. Dieses regelt alle möglichen Funktionen im Körper hinsichtlich der „Kampf-oder-Flucht-Reaktion“ - dazu gehört die Ausschüttung von Adrenalin, erhöhte Herzfrequenzen und natürlich auch das Schwitzen.

Wenn also eine überhöhte Aktivität im sympathischen Nervengeflecht stattfindet, werden bestimmte Kampf-oder-Flucht-Reaktionen (auch zu unangemessenen Zeitpunkten) ausgelöst und die Schweißdrüsen an den Händen produzieren unnötig viel Schweiß.

Behandlung von Schweißhänden

In den letzten 20 Jahren wurden enorme Fortschritte bei der Behandlung von Schweißhänden und Hyperhidrose gemacht, und die Methoden reichen von Antitranspirants (Lotionen oder Sprays), über Pillen, Kräuterbehandlungen, Akupunktur, Iontophorese, bis hin zum chirurgischen Eingriff.

Experten empfehlen, zunächst erst einmal alle nicht-operativen Methoden auszuprobieren, bevor man sich unter das Messer legt, denn bei den meisten Menschen sind bereits die richtigen Antitranspirant-Lotionen bei Schweißhänden erfolgreich. Einige gute Lotionen sind u.a.:

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Weitere Behandlungsansätze gegen Schweißhände

  • Iontophorese: Eine Erfolg versprechende Hilfe bei Schweißhänden, bei der leichte Elektrostöße die Produktion von Schweiß eindämmen.
  • Medikamente zum Einnehmen: Bestimmte rezeptfreie pflanzliche Heilmittel zur schonenden Regulierung der Schweißbildung wirken schweißhemmend am ganzen Körper.

Schweißhände auf einen Blick

  • Schweißhände und Schwitzen an den Händen ist ein natürlicher Vorgang des Körpers
  • Bei Schweißhänden können tägliche Verrichtungen zum Problem werden, wie z.B. Türe öffnen, Schreiben, Autofahren, Händeschütteln oder Tastaturbenutzung.
  • Die Ursache von starkem Handschwitzen ist bei ca. 50% der Fälle genetisch bedingt.
  • Handschweiß lässt sich in den meisten Fällen mit Antitranspirants beheben. Wenn das Problem darüber hinaus besteht, sollte ein Arzt aufgesucht werden.